Single - krank?

Manchmal habe ich den Eindruck, dass ein erschreckend großer Prozentsatz der Menschen sein Lebensglück von einem Partner abhängig macht. Nach dem Motto: Alleine - Prädikat wertlos.

Ich finde das schlimm. Denn jetzt, wo ich Singel bin und im moment nichts entbehre und froh darüber bin, dass ich aus R soviel lernen durfte, jetzt wo ich diese Erkenntnis lebe, ja da fällt mir auf, dass es nicht der Singel selber ist, der sich zu Solchem degradiert fühlt. Nein,  von aussen kommt es. Von den Menschen, die glauben Mitleid fühlen zu müssen, weil ich alleine bin. Warum denn? Wird schon seinen Grund haben, dass ich gerade alleine bin. Spannend finde ich ja gerade meine Studien über das Phänomen Beziehung oder nicht. Wie abhängig leben die Menschen in meinem Umfeld ihre Beziehungen? Finde ich Paare, die sich unabhängig lieben. Nur der Liebe Willen und ohne zu fordern oder der Wunsch nach Änderung da ist. Kenne ich welche, die ihre Psychos über ihre Beziehung klarmachen, was spielt sich so ab?

Und während ich all das so um mich herum wahrnehme, freue ich mich auf das nächste mal, wenn jemand meinen Weg kreuzt und dieses Prickeln wieder in der Luft ist.

Ich möchte mich nicht mehr abhängig machen. Der Mensch verstrickt sich nur zu gerne in Abhängigkeiten, oft  auch noch ohne es zu bemerken und behauptet dann von sich, so frei von Allem zu sein. Kaum einer ist es richtig und wirklich. Ich leider auch nicht. Überrascht? Bestimmt oder?

Doch ich arbeite daran, zwangsläufig, denn wenn man eiinmal damit angefangen hat zu begreifen dass Ignoranz vorm eigenen Selbst mit ziemlicher Sicherheit nicht schön enden wird, dann kann man leider auch gar nicht mehr zurück. Das Leben erinnert einen ständig und immer extrem gerade dann, wenn man auf anderen Pfaden wandelt, an das Versprechen, welches man sich selbst ganz heimlich einmal gab* 

3.3.08 20:20

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