Wie es ist , ist es so?

Die Flucht in eine andere Welt ist so leicht und vollzieht sich schneller als man denkt. Ich dachte zumindest. Meine Versuche, der Realitäzu entfliehen, werden immer subtiler, je schneller ich ihnen auf die Schlicke komme. Ich liebte einmal einen Mann sehr. Dachte ich damals, von der erstne Sekunde an, ich schwöre es. Und wenn es auch nur für den Moment war. Es mag kitschig klingen, doch wir verbrachten endlose Stunden in seiner 30er Jahre Wohnung und ich dachte, die Welt da draussen, sie existiert nicht. Ich habe mich total verloren in die 30er , in diesen Mann, wie vorher nie zuvor und danach auch nciht mehr. Als er von heute auf morgen weg war, ´blieb ich kleines Häufchen Elend zurück und von mir war nichts mehr übrig.

Das lag aber nicht nur an ihm, in den letzten zwei Jahren vorher hatte ich auch so schon fleißig an meiner Selbstauflösung gebastelt. Doch er - ja er gab mir den totalen Kick. Genauso wie ich sie liebe, die Selbstzerstörung, ich sage auch ganz provokant, wie ich sie mir aussuche, wie viele Menschen von uns. Wenn sie glauben flüchten zu müssen, wenn die reale Welt sie zu sehr von der wilden Romantik der Drachentöter und Elfenfänger ablenkt.

Seufz..

 

Ich flüchte nur zu gerne, nicht nur in Beziehungen, in so ziemlich allen flüchte ich. Ein Allesflüchter. Doch weil ich mir immer selber auf die Schliche komme und niemand es mir krumm nimmt, akzeptieren meine engsten Freunde die Fluchten. Auch wenn sie mich oft nicht nachvollziehen können.

Doch ist nicht jeder Mensch ab irgendeinem Punkt nicht mehr Nicht nachvollziehbar? 

 

 

25.2.08 20:48

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