Über

aus: 10245 berlin
 


Werbung




Blog

Gemeinsam einsam?

Gemeinsam einsam?

Im Nebenzimmer liegt meine Mibewohnerin und schläft, ich komme gerade vom arbeiten, total müde, habe letzte Nacht durchgefeiert.

Denke über mich, das Leben, mein Leben, das der Anderen nach und komme zu dem Schluß, dass es ein schönes Leben mit vielen Erfahrungen ist, auch schmerzvoll, doch auch lustig. Es ist intensiv. Manchmal zu intensiv, ich kann mir manchmal selber nicht mehr folgen. Und dann nehme ich mir die Auszeit. Die Auszeit, die mich entspannt doch auf der anderen Seite gefährlich für mich ist.

Ich bin der festen Ansicht, dass Probleme schlicht eine Erfindung des Menschen sind. Eigentlich sind es nur Betrachtungsweisen, Situationen. Nein, nein liebe Damen und Herren, ich bin nicht erleuchtet. Ich würde sogar wagen zu behaupten, dass ich ein großer Entwickler der Probleme war/bin.

Manchmal glaube ich echt, schizophren zu sein, auf eine für die Außenwelt unerkannte Weise, alleine mein Doppelleben mit diversen Ausrastern in die gefährliche Welt der Drogen sorgt schon dafür, dass ich mir manchmál wie ein schillerndes Tierchen mit 8 Augen auf dem Rücken vorkomme.

Manchmal möchte ich beim Blick in den Spiegel am liebsten fragen: Guten Tag, wie heißen Sie denn, was machen Sie so und können Sie das gut?

Eines jedoch bilde ich mir nicht ein. Nein, zwei Dinge sogar: Ich habe einen unerschütterlichen Glauben in mich selbst, ganz tief drinnen in mir, manchmal sehr geschwächt, doch es ist immer da. Und dann - immer Glück in prikären Situationen. Gut, natürlich könnte ich diese Situationen auch umgehen -doch wie erwähnte ich bereits? Ich lebe die Grenzen des Lebens sehr intensiv aus.

Jetzt gehe ich erstmal dahin, wo´ich mich immer wohl und sicher fühle: In das Land der Träume.

Gute Nacht*

1 Kommentar 24.2.08 00:59, kommentieren

So, ich blogge also..

Warum heißt bloggen denn eigentlich bloggen? Egal, ich habe auf jeden Fall beschlossen, meinen kleinen und auch großen, geistreichen oder auch -losen, stimmungsabhängigen Gedanken, hier freien Lauf zu lassen.

Das ist gar nicht so einfach. Dabei habe ich immer so viel im Kopf, schlimm, deswegen spreche ich oft auch sehr schnell, aus lauter Angst, meine Gedanken verfliegen, bevor ich ihnen Worte verliehen habe.

Es gibt da jedoch auch den gegenteiligen Effekt - Sprachlosigkeit! Kennt Ihr das, Ihr habt da soviel im Kopf, in Form von Buchstaben, Bildern, Gefühlen - doch oft ist es als ob die Sprache dafür noch keinen Ausdruck gefunden hat. Manchmal gehe ich durch meine Welt und verstehe ALLES, kann es aber nicht sagen, erklären. Ging mir in der Schule ganz oft so. Vielleicht bilde ich mir das ja auch nur ein? Nein, ich habe dann keine Drogen genommen und verstehe plötzlich die ganze Welt ohne Worte.

Das hatte ich auch schon. Leider hatte ich das jedoch meist vergessen, wenn der Rausch vorbei war. Schade eigentlich, es waren ein paar geniale Erkenntnisse dabei.

22.2.08 18:18, kommentieren